Freitag, 9. Januar 2009

Obama empfiehlt Aufschub für Digital-TV in USA

Knapp sechs Wochen vor dem geplanten Umstieg auf Digital-TV am 17. Februar kommt von der neuen Regierung eine Empfehlung für eine Verschiebung des Termins. Dies hat ein Vertreter des gewählten Präsidenten dem Kongress nahegelegt.

Der Vorsitzende von Obamas Übergangs-Team, John Podesta, ließ verlauten, dass die Finanzierung "besorgniserregend unzureichend" sei. Aufgrund einer Gesetzesvorlage von 2005 soll das analoge Fernsehen Mitte Februar komplett umgestellt werden. Als Anreiz sollten jedem Haushalt 40 Dollar Subvention für den Umstieg auf digitale Geräte geboten werden.



Verbraucherverbände unterstützen die Verschiebung, weil sie fürchten, Kinder aus ärmeren Haushalten könnten dabei benachteiligt werden. Diese könnten nach der Umstellung Zugang zum Bildungsfernsehen aus dem Free-TV verlieren.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum


Große Fernsehanstalten wie ABC und NBC haben ihr Einverständnis mit einer Verschiebung signalisiert, CBS sagte, es wäre für entsprechende Vorschläge offen.

Quelle: nytimes.com

Donnerstag, 8. Januar 2009

Microsoft und iPhone die Zweite


Nach der Premiere mit Seadragon bringt Microsoft mit Tag jetzt die zweite Anwendung für das iPhone. Mit Tag sollen Nutzer Multimedia-Inhalte über die iPhone-kamera direkt über einen 2D-Barcode ansteuern können.

Ähnlich wie QR-Codes sollen die Microsoft Tags eine schnelles Erreichen von URLs oder Multimedia-Inhalten ermöglichen. Dazu muss der Tag mit der Kamera des iPhones erfasst werden und schon setzt die Anwendung den 2D-Barcode in Navigationsanweisungen um.



Im Gegensatz zu QR-Codes soll die Microsoft-Variante namens HCCB (High Capacity Color Barcodes) mehr Daten beinhalten können. Die Tags können mit dem iPhone, Windows Mobile, J2ME und Blackbarry verwendet werden.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum



Quelle: TechCrunch

Obama: Blackberry-Frage ungelöst


Während die Augen der Welt auf die Angelobung Barack Obamas gerichtet sind, ist ein wichtiges Detail seiner Amtszeit noch immer ungeklärt: Behält Barack Obama seinen heißgeliebten Blackberry oder nicht?

Anwälte warnen Obama zwar davor, dieser scheint aber fest entschlossen, weiterhin diese Art der Kommunikation zu praktizieren.



"Sie müssen ihn mir mit Gewalt wegnehmen"

In einem Interview mit CNBC sagte Obama, dass er die unmittelbare Interaktion mit Menschen außerhalb des Weißen Hauses schätze, abseits von offiziellen Protokollen und Reglementierungen. "Ich möchte so oft wie möglich solche Kontakte wahrnehmen, dies ist wichtig, um nicht abzuheben."


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum

Model klagt Google wegen abschätziger Blog-Kommentare


Das ehemalige Vogue-Covergirl Liskula Cohen hat in New York Klage gegen Google eingereicht. Ziel ist die Herausgabe der Daten eines anonymen Bloggers, der Cohen mittels des Blogger-Dienstes des Suchmaschinenbetreibers verunglimpft hat.

Im Blog Skanks in NYC wird Cohen unter anderem als "dreckige Schlampe" und "Hure" bezeichnet.



Google hält sich in der Frage bedeckt. Obwohl man Bedauern mit den Opfern von Verleumdungskampagnen zeigt, wolle man Benutzerdaten nur auf gerichtliche Anordnung herausgeben.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum


(via TechCrunch)

Mittwoch, 7. Januar 2009

Brasilien: Wiki für Prostitution


In Sao Paulo wurde ein Prostitutions-Nachschlagewerk im Internet nach dem Vorbild der Online-Enzyklopädie Wikipedia gegründet.

Hintergrund der Initiative: Auf Wikigata soll es "eine rasche und klare Übersicht über Ort und Art geben, in der die Prostituierten arbeiten".


OnlineAffaire.com



Die Datenbank umfasst Fotos, Arbeitszeiten, Standort, Beschreibungen, Preislisten und weitere Angaben. Es ist den Prostituierten sogar möglich, einen ausführlichen Lebenslauf zu schreiben.

xx-cams.com

Sonntag, 4. Januar 2009

Bloghoster nach totalem Datenverlust am Ende

Eine verfehlte Backup-Strategie und ein gefeuerter Mitarbeiter: Diese Mixtur hat den Bloghoster JournalSpace in den Untergang manövriert.

Erst schien es nur ein Serverfehler. Dann gab man dessen Festplatten zu einer Spezialfirma. Die stellte fest: Alle Daten sind überschrieben und können nicht wiederhergestellt werden. Damit sind alle auf JournalSpace gehosteten Bloginhalte weg und nur noch über den Google Cache erreichbar. Der Mitarbeiter, welcher für die Datensicherheit verantwortlich war, wurde vor einiger Zeit beim Stehlen erwischt und wurde deswegen gefeuert. Ob bewusst oder unbewusst hat eben dieser Mitarbeiter auf die Sicherung der Datenbank vergessen und stattdessen lediglich die Codezeilen gesichert.



JournalSpace will seinen Betrieb nun offenbar nicht wieder aufnehmen. Stattdessen gibt man die PHP-Skripte des Dienstes unter einer Open-Source-Lizenz frei - die wurden nicht gelöscht. Der Domain-Name hingegen wird auf eBay versteigert.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum



Quelle: Slashdot

Freitag, 2. Januar 2009

Zune-Massensterben: Microsoft vergisst Schaltjahr

Wenn es nach den MP3-Playern Zune gegangen wäre, hätte das Jahr 2009 eigentlich schon einen Tag eher beginnen müssen. Da es anders kam, gaben die Geräte kurzfristig den Geist auf. Schuld war ein Versäumnis des Herstellers Microsoft. Empfehlung an die Nutzer: Bitte warten.

Nach Angaben von Microsoft löst sich das Problem nämlich von selbst, wenn die Zunes im Jahr 2009 angekommen sind. Nach einer kompletten Entleerung des Akkus sollen Nutzer ihre Geräte neu mit einem PC synchronisieren, um die Lizenzen wieder auf den neuesten Stand zu bringen, empfahl der Hersteller.



Für die Ausfälle machte Microsoft das Schaltjahr verantwortlich. In einer Mitteilung gab der Software-Konzern "einem Fehler in der inneren Uhr des Geräts bei der Programmumstellung im Schaltjahr" die Schuld für die Panne. Das vergangene Jahr hatte 366 anstelle der üblichen 365 Tage. Die Zune-Firmware konnte sich mit dem PC-Windows nicht auf eine Time-Stamp einigen, weil sie nichts vom Schaltjahr wusste. Sie hatte 24 Stunden zu früh Silvester gefeiert. Letztlich setzte sich freilich das PC-Betriebssystem im Streit um die richtige Time-Stamp durch – mit dem Ergebnis, dass sich der Zune-Player tot stellte.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum


Der Zune wird nur in den USA verkauft und hat dort einen relativ geringen Marktanteil von drei Prozent. Die Verärgerung der Zune-Kunden und der Spott in der IT-Gemeinde waren dennoch riesig. Offenbar habe Microsoft nicht aus den Problemen mit dem Jahr-2000-Bug gelernt. Einen Trost gibt es jedoch: Microsoft sicherte zu, noch vor dem nächsten Schaltjahr 2012 einen Patch herauszugeben, der das Problem beheben soll.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

25C3: Webseiten von NPD und BZÖ gehackt




Vom 25. Chaos Communication Congress (25C3) in Berlin gehen derzeit konzertierte Hackerangriffe auf Webseiten und Server der NPD aus. So haben Sicherheitstester aus dem Umfeld des Treffens, das am heutigen Dienstagabend zu Ende geht, nicht nur die Internetauftritte des Landesverbands Schleswig-Holsteins der "Nationalen" und der NPD Südwestpfalz mit dem Bild eines Affen "geschmückt", der die Hand wie zum Hitlergruss erhebt und eine Nazi-Armbinde trägt. Alternativ lädt der NPD-Server im hohen Norden auch die Website der CDU in einem Frame ein. Darüber hinaus haben die Hacker auch einen niederbayerischen NPD-Server "aufgemacht" und sich Datenbankzugang zu NPD.de verschafft.


Auf der Unterseite zum NPD-Hack im Kongress-Wiki ist davon die Rede, dass gegenwärtig am Knacken der Passwörter für die Datenbank hinter der Adresse weltautor.npd.de gearbeitet werde. Diese könne den Weg zu einem zentralen Content-Management-System der Rechtspartei öffnen. Zudem stehe der Weg zur Serverdatenbank hinter www.npd.de offen. Darüber könne man etwa auf NPD-Blogs zugreifen. Als besonders umfangreiche Informationsquelle hat sich ein schlecht abgesicherter niederbayerischer NPD-Server erwiesen. Dort lassen sich zur Stunde Einblicke gewinnen in zahlreiche interne Dateien, die von einem Aktionsprogramm über die Bayerische Verfassung und einen "6-Punkte-Plan" zur Einschätzung von Personen bis hin zu Anleitungen für "Dein Verhalten vor Polizei und Justiz" sowie bei Demonstrationen reichen. Andy Müller-Maguhn vom Chaos Computer Club (CCC), der den Kongress veranstaltet, sprach gegenüber heise online davon, dass bei dem ein oder anderen Teilnehmer offenbar "das bürgerliche Engagement durchgegangen ist".




Auch sonst haben die Hacker beim CCC-Jahrestreffen wieder einmal viele Schwachstellen von Servern gefunden. Hunderte Webseiten sind erneut mit ungewöhnlichen Botschaften und Fotos oder dem Kongresslogo verziert. Getroffen hatte es etwa das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ), auf dessen Internetauftritt Jörg Haider kurzfristig seine Rückkehr als Zombie bekannt gab. Unfreiwillig Werbung für die Tagung machen zudem derzeit unter anderem die Kantonspolizei Zürich und Bern, die Polizei Nordrhein-Westfalen oder die italienischen Carabiniere. Selbst auf der Webseite des Pentagon haben Hacker auf dem Weg zum Meldungsarchiv Spuren des Kongresses hinterlassen.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum


In den meisten Fällen haben die Hacker Sicherheitslücken in Datenbanken und Webanwendungen über gängige Angriffe wie SQL Injection oder Site Scripting (XSS) ausgenutzt. Viele solcher Attacken sind vergleichsweise einfach durchzuführen, manchmal reicht die Nutzung von Suchmaschinen schon dafür aus. Damit das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, gibt es auch einen Eintrag zu "Foodhacks". Dort findet sich unter anderem ein Link auf einen Generator für Gutscheine für eine Schnellimbiss-Kette, mit denen der eifrige Sicherheitsexperte Burger, Fritten und Cola etwas billiger bekommt.

Quelle: heise.de

Massensterben bei Microsoft Zune-Player

Eine eigenartige Epidemie greift seit diesem Tag um sich, glaubt man hunderten Foreneinträgen betroffener Zune-Nutzer. Demnach fallen alle Zune-Player mit 30-GB-Festplatte seit heute aus bisher unerfindlichem Grund aus.

Manche glauben an Microsofts Y2K9-Bug. Beinahe jeder Zune-Player verweigert den Dienst. Begonnen haben soll das seltsame Verhalten kurz nach Mitternacht am heutigen Tag. Seitdem können die Zune-Player nicht mehr gestartet werden und bleiben bei stets dem selben Startstatus hängen. Aus diesem Zustand könne man die Geräte nicht mehr herausbekommen, wie betroffene Besitzer berichten. Selbst Zunes, die zur angegebenen Zeit noch aktiviert waren, führten etwa um 2 Uhr morgens einen Reset durch und verharren seitdem in dem unnützen Zustand.



Der Grund für das merkwürdige Verhalten ist bisher unbekannt. Es ist davon zu lesen, dass nur die aktuellste Firmware betroffen sei, dies konnte bisher allerdings nicht bestätigt werden. Von einer Problemlösung seitens Microsoft ist bisher nicht viel zu sehen; der Zeitpunkt des Ausfalls ist wohl auch denkbar ungünstig.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum

Zensur im Internet nimmt weltweit zu


Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat ihre jährliche Bilanz gezogen und erklärte in einer Pressemitteilung, dass unter anderem die Repression im Internet zunehme.

Festgestellt haben die Reporter ohne Grenzen (ROG) unter anderem, dass alleine in 2008 673 Journalisten festgenommen wurden. 929 erlitten Gewalt bzw. wurden bedroht. Auch erklärte ROG, dass die größten Gefängnisse für Journalisten auf Kuba (23 Inhaftierte) und in China (30 Inhaftierte) seien. China ist dabei bereits seit langem bekannt für unfreie Medien.



So hatte sich Anfang 2006 selbst der Internetgigant Google der Zensur im Reich der Mitte ergeben und diese - zumindest auf der chinesischen Version der Suchmaschine - mitgetragen. Internetzensur ist demnach auch eines der größten Probleme im Bezug auf die Pressefreiheit. So habe es 2008 zwar „weniger Todesfälle oder Verhaftungen unter Journalisten“ gegeben, wie ROG schreibt, aber viele Regierungen würden ihre „repressiven Maßnahmen“ dabei lediglich auf das Internet konzentrieren.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum


Von kommunalen Polizeibeamten wurde laut Reporter ohne Grenzen Anfang 2008 ein Chinese erschlagen, welcher sich als „Bürgerjournalist“ im Internet engagierte. Der Mann, ein chinesischer Unternehmer Namens Wei Wenhua hatte den Zusammenstoß von Polizei und Demonstranten gefilmt. Weltweite sitzen laut ROG 59 Blogger hinter Gittern. Fälle von Online-Zensur habe man in 37 Ländern dokumentiert, die Spitze bildet dabei Syrien mit 162 zensierten Webseiten. China ist auch hier oben mit dabei, zensiert werden dort den Angaben nach 93 Seiten.

Quelle: it-times.de

Musik-Industrie plant Rivalen zu YouTube


Die vier größten Labels in den USA überlegen offenbar die Gründung einer eigenen Videoseite, die dem Portal YouTube den Rang ablaufen soll.

Wie die Financial Times jüngst berichtete, möchten es die vier größten Plattenfirmen aus den USA offensichtlich mit dem erfolgreichen Videoportal Youtube aufnehmen. Es sei eine Art Nachahmung geplant, die aber deutlich vom Konzept des Konkurrenten abweicht.



Und zwar soll die Seite nach dem Modell des Videoportals Hulu entstehen, welches von NBC Universal und News Corp betrieben wird. Hulu-Nutzer können kostenlos TV-Shows über das Portal ansehen, wobei sich das Angebot über kurze Werbeeinblendungen vor dem Start des jeweiligen Videos finanziert.

Neben Warner Music sind offenbar auch EMI, Sony und Universal unzufrieden mit der aktuellen Situation. EMI, Sony und Universal erhalten derzeit eine Gebühr für jedes abgespielte Video auf YouTube. Google will jedoch diese Gebühren reduzieren und stattdessen den Partnern eine höhere Beteiligung an den Werbeeinnahmen bieten.



DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum

iPod mit Neun-Zoll-Display


Die US-Webseite TechCrunch will aus drei von einander unabhängigen Quellen Informationen zu einem für Herbst 2009 geplanten iPod touch-ähnlichen Gerät mit einer Bildschirmgröße von 7 bis 9 Zoll gehört haben. Das aktuelle Modell kommt mit einem 3,5"-Bildschirm aus.

Angeblich sind bereits Prototypen im Umlauf, der Grund warum Apple nach jahrelangen Spekulationen nun tatsächlich auf den Markt für Touchscreen-Handhelds mit größeren Displays aufspringt, soll der mit Programmen für iPhone und iPod touch nur so brummende App Store sein.




Inwieweit sich ein Gerät mit größerem Display jedoch tatsächlich nahtlos in das Vertriebsmodell App Store einreiht, bleibt vorerst abzuwarten. Ebenso wie bei einem "iPhone nano" mit kleinerem Display würden die bestehenden Applikationen für das größere Display vorläufig nur skaliert. Dabei müssen wohl deutliche Abstriche in Sachen Grafik- und Spielqualität gemacht werden.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum

Dienstag, 30. Dezember 2008

Apple-Chef: Gesundheitszustand ernst


Die IT-Nachrichtenseite Gizmodo berichtet aus zuverlässiger Quelle, dass der wahre Grund des Verzichts des Apple-Chefs Steve Jobs auf einen Auftritt bei der im Januar stattfindenden Tech-Show „Macworld“ der sich drastisch verschlechternde Gesundheitszustand des Apple-Aushängeschildes sei.



Die Lage könnte weitaus ernster sein als gedacht. Bei Steve Jobs wurde erstmals im Jahr 2003 mit eine seltenen Art des Bauchspeicheldrüsenkrebses diagnostiziert. Der Apple-Chef fiel bei seinen letzten Auftritten bereits durch seinen abgemagerten Zustand auf. Die Aktie fällt aktuell 0,57 Prozent auf 86,11 Dollar.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum

Sonntag, 28. Dezember 2008

Windows 7: Beta 1 auf BitTorrent aufgetaucht


Knapp zwei Wochen vor der für Anfang Januar angekündigten Veröffentlichung ist die erste öffentliche Beta-Version des Vista-Nachfolgers Windows 7 im Peer-To-Peer Netzwerk BitTorrent aufgetaucht.



Die erste öffentliche Version "Build 7000" funktioniert vollständig bis zum 1.Juli 2009. ZDNet untersuchte die geleakte Version und bezeichnet die Beta als eine Version mit hervorragender Qualität sowie mit einem Code, der sozusagen fertig zur Veröffentlichung ist.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum


Die bisherigen Betaversionen waren schon stabil, aber diese übertreffe die Beta-Versionen aller bislang von Microsoft veröffentlichten Vorabversionen seiner Betriebssysteme. Wegen der hohen Qualität dürfte die finale Windows 7-Version wohl im Juli nächsten Jahres veröffentlicht werden.

Samstag, 27. Dezember 2008

Sony bringt neues Vaio als Netbook

Sony eröffnete mit einem versehentlichen Eintrag auf der Sony-Style-Site, dass die P-Serie den Einstieg des Unternehmens in den Sektor der kleinen Notebooks bedeuten wird.

Die Informationen sind bereits wieder offline, hielten aber interessante Details bereit: Das Display wird mit 8 Zoll relativ klein ausfallen, die Auflösung ist allerdings ungleich höher und liegt bei ungewöhnlichen 1600x768 Pixeln. Die noch unbekannte CPU ist mit 1,33 GHz getaktet.



Weiterhin scheint es, als würde die P-Serie mit einem 1,8 Zoll Laufwerk arbeiten. Sony bietet das Netbook entweder mit einer 60 GByte Platte an oder stellt dem Käufer ein SSD-Laufwerk mit maximal 128 GByte als Alternative bereit.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum


Sony will die P-Serie ausschließlich mit Windows Vista Home oder Home Basic ausliefern. Neben Bluetooth und einer schnellen WLAN-Karte sollen die Netbooks auch Highspeed Downlink Packet Access (HSDPA) und Highspeed Uplink Packet Access (HSUPA) für mobilen Internetzugriff aufweisen. Für das Gehäuse werden die Farben Gelb, Rot und Schwarz verfügbar sein.

Freitag, 26. Dezember 2008

Wal-Mart startet Verkauf des iPhone



Die für Schleuderpreise bekannte US-Einzelhandelskette Wal-Mart startet am Sonntag den Verkauf des iPhone-Handy von Apple. Allerdings ist das Mobiltelefon auch bei Wal-Mart nicht so wohlfeil wie ursprünglich angenommen. Der weltgrößte Einzelhändler gewährt im Vergleich zu Apple, AT&T und Best Buy einen Preisnachlass von lediglich zwei Dollar je Handy.

Wal-Mart verlautete am Freitag, das 3G-Modell mit acht Gigabyte sei für 197, das mit 16 Gigabyte für 297 Dollar jeweils mit Zweijahresvertrag zu haben. Zuvor gab es im Internet Spekulationen über ein Vier-Gigabyte-Modell um 99 Dollar.



Mit der Wal-Mart-Vereinbarung ändert Apple seine Hochpreisstrategie. Beobachter rechnen damit, dass die Preise für das Kulthandy weiter sinken werden.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum


So wird im Frühjahr ein kräftiger Preisnachlass erwartet, um der Konkurrenz durch Mobiltelefone auf der Basis von Android zu begegnen.

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Google auf Sparkurs: Smartphone statt Weihnachtsgeld

Google muss sparen. Statt den bisher üblichen 1.000 US-Dollar Weihnachtsgeld erhalten die 20.100 Beschäftigten des Internetkonzerns in diesem Jahr ein Smartphone: Das G1 (Dream) von HTC mit Android-Software und WLAN-Unterstützung.

Wegen der weltweiten Finanzkrise wird der Internetkonzern Google den meisten Mitarbeitern in diesem Jahr kein Weihnachtsgeld auszahlen. Während die 20.100 Angehörigen bisher mit Prämien in Höhe von 1.000 US-Dollar nach Abzug der Steuern rechnen konnten, gibt es 2008 nur ein Smartphone als Gratifikation. Entsprechende Blogberichte hat Google bestätigt. Die leistungsabhängigen Boni kommen dagegen - wie bisher üblich - Anfang des neuen Jahres zur Auszahlung.



In einem Rundschreiben an die Mitarbeiter heißt es: "Die gegenwärtige ökonomische Krise verlangt von uns, bei den Ausgaben vorsichtiger zu agieren." Das auf Android-Software basierende Smartphone des taiwanischen Herstellers HTC kommt ohne ein SIM-Lock und sei 400 US-Dollar wert. In Ländern wie China und Indien, in denen das Endgerät von den Mobilfunknetzbetreibern nicht unterstützt wird, gibt es den Betrag in bar. Zugleich könne das Mobiltelefon so ausgiebig getestet werden.

Wegen der Krise hatte Google-Chef Eric Schmidt bereits Ende November 2008 angekündigt, die Neueinstellungen zurückzufahren.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum


Die Belegschaft bei Google ist an umfangreiche Sozialleistungen gewöhnt. Der Suchmaschinenbetreiber bietet für seine Mitarbeiter kostenlos ärztliche Versorgung, Kindergärten und Mahlzeiten in den firmeneigenen Gourmet-Restaurants. Viele der Google-Beschäftigten aus der Frühphase der Firmengeschichte sind durch Aktienoptionen reich geworden.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Google: Mit simplem Trick zu Gratis-Songs



Metallica, U2 oder Britney Spears: Eigentlich können nur Nutzer aus China direkt über die Suchmaschine gratis Musik herunterladen. Doch das System lässt sich austricksen - auch aus der Schweiz.

In China ist Baidu das, was Google für den Rest der Welt ist: Der unangefochtene Suchmaschinen-Marktführer. Laut den Analysten von iResearch kommt die chinesische Suchmaschine im Reich der Mitte auf einen Marktanteil von rund 63 Prozent. Google muss sich dort mit etwa 22 Prozent zufrieden geben.



Baidu listet MP3-Songs
Eine Besonderheit von Baidu ist, dass Nutzer aus China dort problemlos Links zum Download von kostenlosen MP3-Dateien finden können. «Die chinesische Musikindustrie hat sich gesagt: 'Wir verdienen ohnehin kein Geld mit dem Verkauf von Songs, weil das Gros der Downloads aus illegalen Quellen stammt, die kaum zu kontrollieren sind'», erläutert Brian Zisk von der Future of Music Coalition, einer US-Forschungseinrichtung zur Zukunft der Musikindustrie. Auch Google versucht mit der Seite google.cn/music User anzulocken: «Erst wird die Reichweite hergestellt und dann versucht man diese zu vermarkten», sagt Zisk.

Musikindustrie soll davon profitieren können

Den Service namens «Music Onebox» können nur Surfer aus China nutzen. Google plant nach eigenen Angaben nicht, das Angebot auf weitere Länder auszuweiten. Besucher der Seite können nach Künstlern, Songs und Albumtiteln suchen. Anschliessend öffnet sich ein Player, mit dem man die Musik streamen oder herunterladen kann. Google arbeitet mit dem Download-Portal top100.cn zusammen. «Wir denken, dass diese Partnerschaft helfen kann, eine profitable Musikindustrie in China zu etablieren», sagte eine Google-Sprecherin beim Launch des Angebots im August. Die Plattenfirmen bekämen einen neuen Kanal, über den sie ihre Musik bewerben, anbieten und zu Geld machen könnten. Alle Gewinne, die beispielsweise durch Werbung erzielt werden, sollen die chinesische Musikindustrie und top100.cn erhalten.

Der Trick: Einfach über China-Server surfen
Allerdings ist das Angebot in Wahrheit nicht auf den Markt mit den meisten Internetnutzern der Welt beschränkt. Lenkt man beispielsweise hierzulande seinen Internetverkehr über einen chinesischen Proxyserver um, kann man problemlos auf den riesigen Song-Katalog zugreifen. Dazu benötigt man nur Nummer und Port des Servers. Beides findet man problemlos im Internet. Zwar wird die Surfgeschwindigkeit wegen der Umleitung reduziert, aber die gewünschten Songs landen trotzdem in kurzer Zeit auf der eigenen Festplatte.

Sonderfall Schweiz
In der Schweiz ist der reine Download legal, dadurch machen sich hiesige Nutzer von google.cn/music nicht strafbar. «Hierzulande scheint es eine Art Sondersituation zu geben, weil sich der Gesetzgeber vor der Regelung der Frage gedrückt hat, ob Illegales durch Kopiervorgänge zu Legalem gewaschen werden darf», kritisiert Wilfried Haferland von der International Federation Of Producers Of Phonograms And Videograms (IFPI) dem Verband der Schweizer Musikindustrie, «es ist daher jedem selbst überlassen, ob er einer Gratismentalität anhängen und Illegales unterstützen will oder für seine Lieblingskünstler etwas tun möchte und Musik regulär kauft.»

Google schweigt
Google wollte sich gegenüber 20 Minuten Online nicht äussern. Der Schaden, der in der Schweiz allein durch Online-Piraterie verursacht wird, liegt laut IFPI bei mehr als 25 Millionen Franken pro Jahr. Allein seit dem Jahr 2003 sind hierzulande bereits mehr als 600 Arbeitsplätze im Bereich der Musikwirtschaft verloren gegangen.

Quelle: 20min.ch