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Montag, 26. Januar 2009

IBM entlässt in aller Stille

Noch vor wenigen Tagen hatte IBM mit einem Nettogewinn von 4,4 Milliarden Dollar für das vierte Quartal überrascht. Jetzt trennt sich der IT-Gigant ohne große Ankündigung von Mitarbeitern in Nordamerika.

"Mit unserer wirtschaftlichen Stärke, den soliden wiederkehrenden Umsätzen und Gewinnen und unserer weltweiten Präsenz sind wir zuversichtlich für das Jahr 2009", sagte IBM-Chef Samuel Palmisano zu den Zahlen und prognostizierte dann noch für das laufende Jahr einen Gewinn von mindestens 9,20 Dollar pro Aktie.


Outlook synchronisieren und Filesharing



Doch hinter den Kulissen scheint es dennoch zu rumoren. So scheinen sich derzeit bei IBM Nordamerika Entlassungen zu häufen. Ein Unternehmenssprecher bestätigte bereits gegenüber CNET, dass zum 21. Januar einigen Mitarbeitern gekündigt wurde. Details über Umfang und Bereiche teilte der Sprecher jedoch nicht mit.

Wie die Arbeiternehmervereinigung Alliance@IBM mitteilt, sollen bereits mehr als 2800 Mitarbeiter entlassen worden sein. Derzeit meldet die Gewerkschaft 1419 Entlassungen der Softwaregruppe und 1449 bei Sales und Distribution. Getroffen hat es dabei vor allem Mitarbeiter im kanadischen Tronoto. Für diese Entlassungen gibt es von IBM Kanada ebenfalls eine Bestätigung. Man entlasse derzeit Mitarbeiter.

387.000 Menschen sind derzeit bei IBM angestellt. Ein IBM-Sprecher will momentan keinen Zusammenhang zwischen der Wirtschaftskrise und den aktuellen Entlassungen herstellen. IBM müsse stetig neue Mitarbeiter einstellen, um den Anforderungen der Kunden gerecht werden zu können. Dennoch müsse IBM diese Ressourcen auch verwalten, um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Jedoch wolle man versuchen, wo möglich, die entlassenen Mitarbeiter an anderen Stellen bei IBM wieder anzustellen.

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Quelle: silicon.de

Donnerstag, 15. Januar 2009

Google: Auch beim Sparen wird geklotzt

Google streicht 100 Stellen im HR-Bereich, drei Entwicklungszentren und einige Projekte.

Seit letzter Woche wird vermutet, dass Google Teilzeitangestellte entlassen wird. Der Suchmaschinenriese hat in seinem Firmenblog nun erste Entlassungen verkündet, allerdings betreffen sie die Rekrutierungsabteilung. Nachdem man fast alle Verträge mit externen Partnern gekündigt hat, wird nun die interne Abteilung um 100 Mitarbeiter reduziert, was rund einem Viertel entsprechen soll. Die Gründe liegen auf der Hand: Google stellt aktuell weniger neue Mitarbeiter ein, braucht also auch weniger Rekrutierungspersonal.


Spice Gold, Spice Diamond, Spice Silver


Doch nicht nur bei der Personalabteilung spart Google. Wie einem weiteren, heutigen Blog-Eintrag zu entnehmen ist, werden auch Entwicklungszentren geschlossen. Die 70 Entwickler aus den Büros, die in Norwegen, Schweden und Texas verschwinden werden, will man an anderen Standorten weiter beschäftigen.

Neben den Stellenkürzungen und Büroschliessungen stellt Google laut diversen Blog-Einträgen ausserdem einige Projekte ein. Unter anderem sollen die Entwicklungen am sozialen Netzwerk Dodgeball, am Twitter-ähnlichen Programm Jaiku, an Google Catalog Search und dem Notiztool Google Notebook eingestellt werden.

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Quelle