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Donnerstag, 15. Januar 2009

Google: Auch beim Sparen wird geklotzt

Google streicht 100 Stellen im HR-Bereich, drei Entwicklungszentren und einige Projekte.

Seit letzter Woche wird vermutet, dass Google Teilzeitangestellte entlassen wird. Der Suchmaschinenriese hat in seinem Firmenblog nun erste Entlassungen verkündet, allerdings betreffen sie die Rekrutierungsabteilung. Nachdem man fast alle Verträge mit externen Partnern gekündigt hat, wird nun die interne Abteilung um 100 Mitarbeiter reduziert, was rund einem Viertel entsprechen soll. Die Gründe liegen auf der Hand: Google stellt aktuell weniger neue Mitarbeiter ein, braucht also auch weniger Rekrutierungspersonal.


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Doch nicht nur bei der Personalabteilung spart Google. Wie einem weiteren, heutigen Blog-Eintrag zu entnehmen ist, werden auch Entwicklungszentren geschlossen. Die 70 Entwickler aus den Büros, die in Norwegen, Schweden und Texas verschwinden werden, will man an anderen Standorten weiter beschäftigen.

Neben den Stellenkürzungen und Büroschliessungen stellt Google laut diversen Blog-Einträgen ausserdem einige Projekte ein. Unter anderem sollen die Entwicklungen am sozialen Netzwerk Dodgeball, am Twitter-ähnlichen Programm Jaiku, an Google Catalog Search und dem Notiztool Google Notebook eingestellt werden.

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Quelle

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Google auf Sparkurs: Smartphone statt Weihnachtsgeld

Google muss sparen. Statt den bisher üblichen 1.000 US-Dollar Weihnachtsgeld erhalten die 20.100 Beschäftigten des Internetkonzerns in diesem Jahr ein Smartphone: Das G1 (Dream) von HTC mit Android-Software und WLAN-Unterstützung.

Wegen der weltweiten Finanzkrise wird der Internetkonzern Google den meisten Mitarbeitern in diesem Jahr kein Weihnachtsgeld auszahlen. Während die 20.100 Angehörigen bisher mit Prämien in Höhe von 1.000 US-Dollar nach Abzug der Steuern rechnen konnten, gibt es 2008 nur ein Smartphone als Gratifikation. Entsprechende Blogberichte hat Google bestätigt. Die leistungsabhängigen Boni kommen dagegen - wie bisher üblich - Anfang des neuen Jahres zur Auszahlung.



In einem Rundschreiben an die Mitarbeiter heißt es: "Die gegenwärtige ökonomische Krise verlangt von uns, bei den Ausgaben vorsichtiger zu agieren." Das auf Android-Software basierende Smartphone des taiwanischen Herstellers HTC kommt ohne ein SIM-Lock und sei 400 US-Dollar wert. In Ländern wie China und Indien, in denen das Endgerät von den Mobilfunknetzbetreibern nicht unterstützt wird, gibt es den Betrag in bar. Zugleich könne das Mobiltelefon so ausgiebig getestet werden.

Wegen der Krise hatte Google-Chef Eric Schmidt bereits Ende November 2008 angekündigt, die Neueinstellungen zurückzufahren.


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Die Belegschaft bei Google ist an umfangreiche Sozialleistungen gewöhnt. Der Suchmaschinenbetreiber bietet für seine Mitarbeiter kostenlos ärztliche Versorgung, Kindergärten und Mahlzeiten in den firmeneigenen Gourmet-Restaurants. Viele der Google-Beschäftigten aus der Frühphase der Firmengeschichte sind durch Aktienoptionen reich geworden.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Motorola muss weiter sparen


Der kriselnde Telekommunikationsriese Motorola setzt weiter den Rotstift an. Der Konzern setzt im kommenden Jahr vorübergehend Beiträge für die Rentenversicherung seiner Mitarbeiter aus und will ab März auch in die Pensionsfonds nicht mehr einzahlen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Lohnerhöhungen sollen im kommenden Jahr weitgehend unterbleiben.

Die beiden Konzernchefs Greg Brown und Sanjay Jha verzichten auf ein Viertel ihres Grundgehalts. Brown verzichtet zudem auf den Baranteil seiner Bonuszahlung für 2008. Um die gleiche Summe wird auch Jhas vertraglich garantierter Bar-Bonus gekürzt, den Rest lässt er sich in Form von Aktien auszahlen.



Nach einem Nettoverlust von 397 Millionen US-Dollar im dritten Quartal diesen Jahres wurden erst kürzlich rund 3000 Stellen ersatzlos gestrichen. Im Vorjahresquartal machte das Unternehmen, das seit der Einführung des RAZR im Jahre 2004 keinen Hit mehr landen konnte, noch 60 Millionen Dollar Gewinn.

Quelle: heise.de

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Sparen und Feuern: Yahoo rollt den Teppich für Übernahme aus


Bild: flickr.com/commander_klaus

Kündigungswelle und Sparpaket: Yahoo entlässt rund 1.500 Mitarbeiter und setzt Entschädigungszahlungen und Abfindungen aus.

Im Zuge von weiteren Sparmaßnahmen hat Yahoo jetzt begonnen, weitere 1500 Mitarbeiter (zehn Prozent der Belegschaft) abzubauen. Gleichzeitig wird auf Druck der Aktionäre eine Maßnahme zurückgenommen, die Mitarbeitern im Falle einer Übernahme vor Entlassungen sichern sollte und ihnen dementsprechende Entschädigungszahlungen garantierte. Dies ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass die lange diskutierte Übernahme durch Microsoft noch nicht vom Tisch ist.

Durch den Abgang von Yahoo-Gründer Jerry Yang und auf Druck von Grossaktionär Carl Icahn scheinen jetzt alle Zeichen für einen neuerlichen Übernahme-Versuch auf Grün zu stehen.